Eigentumswohnungen werden in Deutschland immer beliebter. Fast die Hälfte der 37 Millionen bewohnten Wohnungen nutzten die Eigentümer 2010 selbst. Die Quote betrug 45,7 Prozent – 4,1 Prozentpunkte mehr als vier Jahre zuvor, wie das Statistische Bundesamt gestern mitteilte. Zugleich gab es insgesamt nicht nur mehr Wohnungen, sondern auch mehr Leerstände. Die Zahlen stammen aus der Haushaltsbefragung Mikrozensus.
Die Mieter werden stärker zur Kasse gebeten als vor vier Jahren – vor allem bei den Nebenkosten. Der Anteil ihrer Ausgaben für die Kaltmiete am Einkommen ist mit im Schnitt 22,5 Prozent konstant. Für Rentner ist die Belastung größer: So ging 2010 in jedem dritten Rentnerhaushalt mehr als ein Drittel des Einkommens für Kaltmiete drauf.
Quelle: BA 16. März 2012, dpa
Möchten auch Sie sich kostenfrei zum Thema Immobilienverkauf beraten Lassen? Gerne informieren wir Sie.
Marktbewertung & Internetrecherche für Auftraggeber kostenfrei!
BERGSTRASSE. Bensheim hat etwas Neues gewagt – und gewonnen: Zusammen mit Groß-Gerau erhielt die Stadt gestern von der IHK das neue Gütesiegel „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“. Diese Auszeichnung ist das Ergebnis einer eingehenden Prüfung der Bensheimer Wohnortqualitäten im Rahmen eines Pilotprojekts der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar. Zur Teilnahme an dem Projekt hatte die Stadt sich vor einem Jahr bereiterklärt.
Jedes Talent wird gebraucht
„Es gab für die Stadt keine Möglichkeit, vor der Prüfung noch etwas zu verändern“, erklärt Maren Frangen von der IHK. Obwohl die Pilotkommunen an der Entwicklung des Fragenkatalogs beteiligt waren, wurde bei beiden der tatsächliche Sachstand bewertet. „Es geht darum herauszufinden, wie es derzeit bei den Kommunen aussieht, was sie schon erreicht haben“, so Frangen. Da konnte Bensheim richtig punkten: Mit 94 von 101 Punkten liegt die Stadt ein ganzes Stück über der Grenze von 71 Punkten, die für eine Auszeichnung erreicht werden müssen.
Den Wohnort attraktiv machen
Vor dem Hintergrund Fachkräftemangel und demografischer Wandel hat die IHK zusammen mit Unternehmen und den beiden Pilotkommunen das sogenannte „Audit“ entwickelt – einen Fragenkatalog, mit dem die Wohnortqualitäten einer Gemeinde untersucht werden. Gibt es in der Stadt einen zentralen Neubürgerservice? Ist die Internetseite der Gemeinde auch auf Englisch verfügbar? Diese und weitere Aspekte seien wichtig, um einen attraktiven Wohnort zu schaffen, auch für Fachkräfte aus dem Ausland, so der IHK-Präsident.
Bensheims Bürgermeister Thorsten Herrmann ist mit dem Ergebnis des Audits zufrieden. „Wir sind schon in vielen Bereichen sehr gut“, berichtet er. Zum Beispiel gebe es in Bensheim gute Kinderbetreuungsangebote, Infomaterial zu Kultur und Freizeit und Anlaufstellen für neu zugezogene Fachkräfte. Alles in allem, so der Verwaltungschef, bietet Bensheim den Neubürgern bereits eine freundliche und offene Willkommenskultur.
Verbesserungen geplant
Bürgermeister Herrmann will sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen. „Ein Audit bietet die Möglichkeit, sich selbst unter die Lupe zu nehmen. Denn nur, wenn man weiß, wo man steht, kann man sich als Stadt weiterentwickeln“, sagt er. Bis zur nächsten Prüfung der IHK in drei Jahren sind einige Veränderungen geplant.
Quelle: BA 9. März 2012, Cel
Unsere persönliche Erfolgsanalyse von Immobilienscout24 / Halbjahresreport 2011.
Quelle: Immobilienscout24, Februar 2012
Möchten Sie sich kostenfrei zum Thema Immobilienverkauf beraten lassen?
Gerne informieren wir Sie.
Kostenfreie Marktbewertung & Internetrecherche & Leistungsgarantie.
Für Auftraggeber kostenfrei!
Häusermarkt: Günstige Hypothekenzinsen und Anlegerwunsch nach Sicherheit verschärfen Angebotsknappheit
Wer ein Haus in guter Lage verkaufen will, hat derzeit auf dem Immobilienmarkt so gute Karten wie lange nicht mehr.
MANNHEIM. Die gute Nachricht: Wer ein Haus kaufen will, kann sich zurzeit über die äußerst niedrigen Hypothekenzinsen freuen.
Die Suche nach einem geeigneten Objekt könnte sich jedoch schwierig gestalten. Das Angebot ist wegen der hohen Nachfrage knapp geworden. Gleichzeitig sind die Preise heftig gestiegen – nach Angaben der Deutschen Bundesbank haben sich Wohnimmobilien im Jahr 2011 um 5,5 Prozent verteuert, gegenüber 2,5 Prozent im Jahr davor.
Für die anziehenden Preise und die hohe Nachfrage macht die Bundesbank den Aufschwung verantwortlich. Der habe eine verbesserte Arbeitsmarktlage und den privaten Haushalten spürbare Einkommenszuwächse beschert. Vor allem ist bei der stabilen Konjunktur und trotz Euro-Krise die Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes gewichen, so dass sich potenzielle Hauskäufer vermehrt zutrauen, einen langfristigen Hauskredit aufzunehmen. Dazu kommen die historisch tiefen Hypothekenzinsen als weiteres Kaufargument.
Trend in der Region bestätigt
Stephan Kippes von Immobilienverband Deutschland (IVD) sieht noch einen weiteren Faktor auf Investorenseite: Die Finanzkrise und die Diskussionen um die Stabilität des Euros hätten zu einer Umschichtungswelle bei Anlegern geführt. Viele Investoren halten momentan seiner Einschätzung nach Immobilien für eine der wenigen sicheren Anlageformen.
„Immobilien und Gold, darin investieren Anleger zurzeit, weil es ihnen einfach um Sicherheit geht.“ Auch große Investoren „sind mit voller Wucht wieder da“. Die würden gerne kaufen, so Kippes, möglichst in guten bis sehr guten Lagen.
Verschärft werde diese Knappheit auf dem Immobilienmarkt noch, weil in den Jahren zuvor viel zu wenig gebaut wurde. Auch umfangreiche aktuelle Bauaktivitäten könnten das Defizit so schnell nicht aufholen. Den bundesweiten Trend sieht der Immobilienexperte in der Metropolregion bestätigt. Die guten Lagen etwa in Mannheim oder Heidelberg seien heiß begehrt. Das dürfte sich seiner Prognose nach im laufenden Jahr kaum ändern.
Quelle: BA 24.02.12, Bettina Eschbacher
RATINGEN. In Deutschland kommen deutlich weniger Immobilien unter den Hammer – dank niedriger Arbeitslosigkeit und einer hohen Nachfrage nach „Betongold“. Im abgelaufenen Jahr brach die Gesamtzahl der Termine für Zwangsversteigerungen an den deutschen Amtsgerichten auf den niedrigsten Stand seit 2001 ein.
Das geht aus dem gestern veröffentlichten Jahresbericht des Ratinger Fachverlages Argetra hervor. Auch der Gesamtwert der zu versteigernden Immobilien ist in Deutschland so niedrig wie schon seit vielen Jahren nicht mehr. Bundesweit gut 73.000 Gerichtstermine für Zwangsversteigerungen von Immobilien listet der Verlag für 2011 auf. Das sind gut elf Prozent weniger als 2010. In allen Bundesländern wurde ein Rückgang beobachtet. „Die hohe Nachfrage nach Immobilien aufgrund der Finanzmarktkrise erlaubt es so manchem Eigentümer, im freihändigen Verkauf die Zwangsversteigerung abzuwehren“, sagte Geschäftsführer Axel Mohr laut dem Bericht. Dies dürfte zum Rückgang, dem vierten in Folge, beigetragen haben. Für 2012 rechnet der Verlag mit einer Fortsetzung des Trends. Die Zwangsversteigerungen hatten ihren Höhepunkt im Jahr 2005. dpa
Quelle: BA 10.01.12
Eigenheim: Wer in „Betongeld“ investieren will, sollte auf Zukunftstrends achten / Preise im europäischen Vergleich günstig
DÜSSELDORF. Die selbstbewohnte oder vermietete Immobilie hat den Ruf, einen guten Schutz vor Inflation zu bieten. Der Grund: Steigt das allgemeine Preisniveau, ziehen die Mieten grundsätzlich mit. Der Selbstnutzer hat dann einen Inflationsschutz, weil er keine steigende Miete befürchten muss. Der Vermieter hat den Inflationsschutz, weil er mehr Miete fordern kann, vor allem bei einer Neuvermietung. Mit dem höheren Mietertrag steigt automatisch der Wert der Immobilie, da ein Investor einen höheren Preis zahlt, wenn er einen höheren Ertrag erzielt.
Auf Jahr für Jahr verlässliche Wertsteigerungen bei Immobilien, wie es die Immobilienmakler mitunter suggerieren, sollte man allerdings nicht unbedingt setzen. In den vergangenen Jahren haben Immobilienbesitzer teilweise sogar Verluste hinnehmen müssen. Ein Grund dafür dürfte sein, dass in der Euphorie der Wiedervereinigung das Preisniveau in spekulative Höhen gestiegen war, was ab Mitte der 90er Jahre zu Preisstillstand oder – vor allem in Ostdeutschland – zu Preisrückgängen führte.
Das ist bitter für diejenigen, die teuer eingestiegen sind – eine gute Ausgangslage hingegen kann es für jene sein, die jetzt ihr Geld in Immobilien neu anlegen wollen. Die deutschen Immobilienpreise sind im europäischen Vergleich noch niedrig, hinzu kommt ein historisch gesehen sehr günstiges Zinsniveau beim Baugeld. Für die Immobilie sprechen außerdem Steuervorteile wie etwa die laufende Abschreibung (bei Vermietung) oder die steuerfreie Veräußerung nach zehn Jahren. Bei Eigennutzung ist zudem der ausgeprägte Schutz des Vermögens bei Bezug von Sozialleistungen wie HartzVI erwähnenswert. Noch mehr als in der Vergangenheit sollte der Immobilien-Investor aber auf die Qualität des Objekts und seine Umgebung achten.
Ein wichtiges Thema in Zukunft: Leben in der Stadt.
Das eigentlich günstige Häuschen im Grünen wird durch die sicher weiter steigenden Spritkosten unattraktiver. Die Folge dürfte sein, dass zentrales Wohnen in Ballungsgebieten wieder beliebter wird.
Die Ausstattung der Wohnung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Ein Balkon sollte möglichst ebenso dabei sein wie ein Fahrstuhl im Treppenhaus. Entscheidend ist allerdings stets die Lage: Eine Ausstattung lässt sich nachträglich noch verbessern – die Lage nicht. ftx
Quelle: BA 04.11.11
Möchten auch Sie sich über eine gute Wertanlage in „Betongold“ informieren? Können wir Sie beim Verkauf Ihrer Immobilie unterstützen oder mit unserer neuen Leistungsgarantie von unserer Kompetenz überzeugen?
Standortmarketing: Die Wirtschaftsförderung organisierte eine Erlebnistour für Branchenexperten
Der Wirtschaftsstandort Bergstraße präsentierte sich am 28. September 2011 unter Beteiligung der Immo-Plan GmbH 43 Entscheidern aus der Immobilienbranche von seiner besten Seite – nicht nur bei der Rast im „grünen Wohnzimmer“ des Heppenheimer Rebmuttergartens, wo die Weinkönigin Hof hielt.
BERGSTRASSE: In der Branche kennt die Antwort jeder. Was sind die drei wichtigsten Kriterien für eine Standortentscheidung in der freien Wirtschaft? Lage, Lage, Lage! Nichts zählt mehr als dies, wucherte Landrat Matthias Wilkes gestern bei einer Rundreise von Gewerbeimmobilien-Maklern und Projektentwicklern durch Bergsträßer Industriegebiete mit den Pfunden.
Unter Beteiligung der Immo-Plan GmbH machten sich am 28. September 2011 43 Entscheider einen Tag lang auf Einladung der kreisweiten Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFB) ein persönliches Bild von den Vorzügen der Region. Die ist im bundesweiten Maßstab noch immer viel zu wenig bekannt, hat WFB-Geschäftsführer Dr. Carl-Cristian Beckmann erkannt. Events wie das gestrige sollen dies ändern.
Bei Quadratmeterpreisen zwischen 50 und 150 Euro stimmt das Preisleistungsverhältnis, sieht Beckmann die Wirtschaftsregion bestens aufgestellt. In Frankfurt muss ein Investor leicht das Zehnfache hinblättern, im Umland der Main-Metropole bis zum Achtfachen. Nicht nur deshalb ist die Nachfrage nach Gewerbegrundstücken am Südzipfel des Hessenlandes zuletzt wieder angezogen. Vor allem in Heppenheim tut sich eine Menge, setzt Beckmann große Erwartungen in eine zügige Erweiterung des Gewerbegebiets Tiergartenstraße nach Süden in Richtung Landesgrenze.
Die Stationen der Tour
Quelle: BA 29.09.2011
Herausforderung: Denkmalgeschützte Häuser zu modernisieren kostet Zeit, Geld und Nerven
Sanieren heißt heilen, auch wenn Stadterneuerung bis in die 70er Jahre mancherorts als zweite Zerstörung Deutschlands missverstanden wurde. Einiges wurde verschandelt statt verschönert. Besonders schwierig kann die Heilung eines Gebäudes werden, wenn es sich um ein Baudenkmal handelt. Denn dann sind Gesetze und Vorschriften einzuhalten.
In Deutschland gibt es etwa eine Million Denkmale: Kirchen, Burgen, Schlösser, aber auch viele ganz normale Wohnhäuser. Wie viele es genau sind, lässt sich kaum sagen. „Mit statistischen Daten tut man sich im Denkmalschutz schwer“, sagt Kathrin Beck von der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in Wiesbaden. Auch über die Zahl, wie viele Denkmäler, insbesondere Wohnhäuser, saniert werden müssten, könne nur gemutmaßt werden. „Es muss immer im Einzelfall entschieden werden, was zu tun ist“
Fachleute sehen gerade bei den noch nicht komplett modernisierten Denkmalen ein großes Potenzial. „Ich freue mich, dass energetische Denkmalsanierung als städtebauliches Thema angekommen ist. Man kann aber schon Bedenken haben, was das für die Baukultur und das Gesicht der Städte bedeutet“, sagt die hessische Landeskonservatorin Roswitha Kaiser. In der Ära von Energiewende und Klimaschutz sei der Besitz eine besondere Herausforderung, weil an Unterhaltung und Erneuerung behördlicherseits besondere Anforderungen gestellt werden.
Zeitgemäß und nachhaltig ist bei Denkmalen heute nur eine Sanierung, die auch energieeffizient ist. Diese bedeutet in der Regel eine umfassende Erneuerung der Gebäudehülle und eine Modernisierung der Heiztechnik. Kellerdecken, Fassaden und das Dach müssen gedämmt werden, Fenster und Türen dem neuesten Stand der Technik entsprechen.
Das alles ist kein Problem, könnte man meinen. Aber wenn kein Stein auf dem anderen bleibt, die die Denkmaleigenschaft eines Gebäudes schnell dahin. Oder umgekehrt: Will man ein denkmalgeschützes Haus sanieren, muss man behutsam vorgehen. Das ist ein rechtliches Muss, um den Charakter des Baudenkmals zu erhalten.
Viele Hindernisse liegen auf der Hand. Platten zur Wärmedämmung einer denkmalgeschützten Schmuckfassade müssen innen angebracht werden. Auch darf ein Fachwerkhaus aus der Renaissance nicht mit einem grellbunten PVC-Fassadenbelag oder mit ungeteilten Kunststofffenstern verunstaltet werden.
Betroffene sollten frühzeitig Beratung bei Veränderungen in Anspruch nehmen, rät Manfred Kohler von der Unteren Denkmalbehörde der Region Hannover. Denkmale sind unterschiedlich, die Bauten einer Arbeitersiedlung aus dem späten 19. Jahrhundert werfen andere Probleme auf als ein Fachwerkhaus aus der Zeit vor dem Dreißigjährigen Krieg. Am Ende des Planungsprozesses steht die denkmalrechtliche Genehmigung. Da Denkmalpflege in Deutschland zur Kulturhoheit der Länder gehört, finden sich die rechtlichen Grundlagen dazu in deren Denkmalschutzgesetzen. dpa
Quelle: BA, 22.10.2011
Gestaltung – Die Wahl der Fassadenfarbe will gut überlegt sein – Umgebung und örtliche Vorschriften berücksichtigen
Ein kleines Hexenhäuschen in Rot, ein Reihenhaus in Grün, ein Einfamilienhaus mit blauer Südseite: Immer mal wieder werden weißgetünchte Wohnsiedlungen von Farbklecksen aufgebrochen. Doch manches bunte Haus wirkt fehl am Platz.
Blau, Grün oder Weiß: Der Farbton eines Hauses bestimmt den ersten Eindruck des Besuchers. „Die Fassade ist die Visitenkarte des Hauses“, sagt Ludger Küper vom Paint Quality Institute in Schwalbach (Hessen). Und der Wohnpsychologe Uwe Linke aus München ergänzt: „Eine Farbe kann Wärme und Geborgenheit vermitteln – also das, was wir auch gerne mit Heimat assoziieren.“
Alle acht bis 15 Jahre ist es Zeit, für einen neuen Anstrich der Fassade – je nachdem, wie verschmutzt die Fläche ist. Verschmutzungen entstehen, indem sich Staub ablagert oder Algen wachsen. „Bei Schäden wie gravierenden Rissen sind unmittelbar Maßnahmen zu treffen, um größere Schäden und dadurch höhere Kosten zu vermeiden“, rät Bodo Schmidt vom Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz in Frankfurt. Hausbesitzer sollten sich regelmäßig die Hausfassade ansehen und kleinere Schäden beheben.
Ein Fassadenanstrich soll einige Jahre bis Jahrzehnte halten – daher muss die Wahl wohl überlegt sein: Ob zu dem eigenen Haus ein kräftiger Farbton oder doch ein dezentes Gelb passt, kann heute durch eine Simulation ausprobiert werden. Das kann der Malermeister erstellen, indem man ihm ein Foto des Hauses gibt. Man kann es auch selbst ausprobieren, wie Küper erläutert: Das Haus fotografieren, das Foto in Schwarzweis ausdrucken und die Fassade farbig anmalen.
Einen Rat, welche Farbe man für welchen Baustil wählen sollte, kann der Wohnpsychologe Uwe Linke nicht geben. Generell wirkten in der Farbenlehre zwar warme Töne wie Orange wie ein „Herzliches Willkommen“, kalte Töne wie Grün hingegen distanzierter. An einem Haus spielten aber viele Faktoren wie Größe, Lage und Sonneneinstrahlung eine Rolle, die eine Farbe so oder so wirken lassen: „Rot wirkt grundsätzlich anregend, am falschen Haus kann es aber auch gewaltig wirken“, sagt Linke.
Auch zur Umgebung muss der Hausanstrich passen – das ist vielerorts sogar vorgeschrieben: „Es gibt viele Gemeinden, in deren Satzungen die Farbe von Hausfassaden geregelt ist“, sagt Bodo Schmidt. Probleme verursachten oft dunkle Vollfarbtöne und mehrfarbige Fassaden. Absichern kann man sich mit einer Genehmigung.
Vielleicht aus Vorsicht wählen Hausbesitzer in Deutschland daher gerne unauffällige Farbtöne. Linke sieht neben Weiß vor allem dezente Gelbtöne. Doch auch starke Farben kann man in Maßen nutzen: Statt der ganzen Fassade kann auch nur eine Hauswand bunt gestrichen werden. Laut Küper sollte dies eine exponierte Wand sein sodass der farbliche Unterschied gut erkennbar ist. dpa
Quelle: Darmstädter Echo, 22.10.2011
Marktübersicht: Erhöhte Nachfrage verteuert Häuser und Eigentumswohnungen in der Region / Auch Mieten legen zu / Trend zeigt weiter nach oben
Mannheim. Nach einer Verschnaufpause im vergangenen Jahr geht es mit den Immobilienpreisen in der Metropolregion Rhein-Neckar wieder spürbar aufwärts. Einen „merklichen Preisanstieg“ in den meisten Städten haben die Regionalverbände West und Süd des Immobilienverbands Deutschland (ivd) in ihren Marktdaten für 2011 ermittelt. Besonders stark legten demnach mit wachsender Nachfrage die Preise von Eigentumswohnungen zu, aber auch die Mietpreise im Neubausegment haben „erheblich angezogen“. Als Ursache nannten die ivd-Experten unter anderem die Suche von privaten Investoren nach einer sicheren Geldanlage, die in der Region jedoch nur auf ein begrenztes Angebot traf.
„Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen und freistehenden Einfamilienhäusern ist groß, kann aber nicht bedient werden“, sagte Klaus Jörn, ivd-Mitglied und Makler aus Mannheim. Hier habe sich der Trend zu innerstädtischem Wohnen weiter fortgesetzt: „Besonders ältere Menschen aus dem Umland verkaufen dort ihr Haus und suchen Wohnungen mit guter bis sehr guter Ausstattung.
Quelle: BA, 21.10.2011
Tel.06251/76 05 2info@immo-plan.info